Statement Nachhaltigkeit und naturnaher Tourismus

Das Nachhaltigkeitsprinzip ist ursprünglich ein rein forstliches Wirtschaftsprinzip, das erst mit der Konferenz von Rio 1992 Eingang in andere Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche gefunden hat. Der heutige Begriff der Nachhaltigkeit umfasst stets die drei Dimensionen der Ökologie, der Wirtschaft und des Sozialen.

In touristischer Hinsicht hat die Rigi als von der Bevölkerung geschätzte «sanfte» Erholungsdestination dank ihren hohen Natur- und Landschaftswerten Entwicklungspotential. In Form von naturnah gebauten Schlittenbahnen und mit dem Unterhalt attraktiver Wanderwege inklusive Infrastrukturen in Form von Ruhebänken oder Picknickplätzen wurde auch schon Einiges umgesetzt.

Die «Charta Rigi 2030» dient der nachhaltigen touristischen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Bergs und ist Grundlage für eine massvolle Projektplanung. Der Verein setzt sich daher im Rahmen der Charta dafür ein, dass

  • der Wert der Rigi als Natur- und Landschaftsraum sowie als Freizeit- und Erholungsraum für die lokale Bevölkerung, Gäste sowie künftige Generationen gestärkt wird.
  • zur Königin der Berge mit ihren landschaftlichen und kulturellen Werten besonders Sorge getragen und eine qualitative Entwicklung ermöglicht wird.
  • die Landschaftsqualitäten der Rigi – wie sie unter anderem im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung formuliert sind – erhalten, gestärkt und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Anspruchsgruppen weiterentwickelt werden.
  • Sorge zu den Wasser- und Energieressourcen getragen und für eine saubere Rigi gesorgt wird.
  • Infrastrukturen auf den absolut notwenigen Raum begrenzt werden. Nicht mehr benötigte Bauten zurückgebaut werden.
  • der regionale Wirtschaftsraum, welcher lokales Unternehmertum ermöglicht und vielfältige Arbeitsplätze schafft, gefördert wird.

Aktuelle Medienberichte

„‚Und wissen Sie, wo am meisten Offroader gekauft werden?'“, Interview mit Simonetta Sommaruga, von Andrea Kučera, Daniel Friedli, NZZ, S. 9, 3.3.19
„Ökonom Ernst Fehr: ‚Es ist ein Gebot der Vernunft, eine CO2-Steuer einzuführen'“, Jörg Meier, Alfred Steck, NZZ online, 23.2.19
„Revolte der Braven“, Raffael Schuppisser, Yannick Nock, Annika Bangerter, Luzerner Zeitung, S. 2-3, 2.2.19
„Keine Ausreden mehr beim Auto“, Tages-Anzeiger online, 30.1.19
„2018 was the fourth warmest year on record – and more evidence of a ‘new normal,’ scientist group reports“, Chris Mooney, The Washington Post online, 24.1.19
„‚Es braucht gopfertori mal ein Zeichen!‘ / ‚Es bleibt nicht viel Zeit'“, Interview mit Landschaftsschützer Hans Weiss / Werner Bätzing: Die Alpen – Das Verschwinden einer Kulturlandschaft, Die Zeit, S. 10-11, 24.1.19
„Schöne neue Raumordnung – warum es zu dieser Zersiedelung gekommen ist“, Helmut Stalder, NZZ online, 22.1.19
„Luzerner Kanti-Schüler schwänzen fürs Klima“, Florian Arnold, Luzerner Zeitung, S. 21, 19.1.19
„‚Das sind Fremdkörper im Hochgebirge'“, Interview mit dem Alpenforscher Werner Bätzing, Walliser Bote, S. 7, 15.1.19
„Temperaturanstieg, Treibhauseffekt und die Rolle der Schweiz: Das sind die wichtigsten Fakten zum Klimawandel“, Sven Titz, NZZ online, 17.12.18
„Samnaun sagt Ja zur grosszügigen Erweiterung seines Skigebiets“, NZZ online, 16.12.18
„‚Eine Frechheit für unsere Erde‘ – Linke versenkt CO2-Gesetz“, Tages-Anzeiger online, 11.12.18
„Die Kohle brennt weiter“, Bruno Knellwolf, Luzerner Zeitung, S. 13, 7.12.18
„Das Gewissen fliegt nicht mit“, Melissa Müller, Luzerner Zeitung, S. 13, 5.12.18
„Klimawandel: Das Wohlergehen der Menschheit steht auf dem Spiel“, Interview mit ETH-Klimaforscher Andreas Fischlin, Migros-Magazin online, 29.11.18
„Nach Kritik von Klimaforschern: Arktis-Flug von Edelweiss abgesagt“
CH Media, Luzerner Zeitung, 28.11.18
„Klimastreit geht in die heisse Phase“, Michel Burtscher, Luzerner Zeitung, S. 2-3, 18.11.18
„Ein Drittel der Bergbahnen ist überflüssig“, Ueli Kneubühler, NZZ, S. 33, 18.11.18
„2019 – das Jahr der Landschaftsinitiativen“, Tobias Bär, Luzerner Zeitung, S. 3, 11.11.18
„Skigebiete brauchen einen Plan B“, Lucien Rahm, Luzerner Zeitung, S. 23, 16.11.18
„A huge stretch of the Arctic Ocean is rapidly turning into the Atlantic. That’s not a good sign“, Chris Mooney, The Washington Post online, 26.6.18
„Warum die Warnungen vor dem Klimawandel weiter verpuffen wie Treibhausgase“, Sylviane Chassot, NZZ online, 14.6.18
„Wegen Zuger Initiative: Schwyzer Landschaftsikonen geraten unter Druck“, Carlo Schuler, Luzerner Zeitung online, 13.6.18
„Antarctic ice loss has tripled in a decade. If that continues, we are in serious trouble.“, Chris Mooney, The Washington Post online, 9.6.18
„Obwaldner Regierung verteidigt Zusammenschluss Titlis-Frutt trotz fehlendem Konsens“, Markus von Rotz, Luzerner Zeitung online, 18.5.18
„Es drohen Seilbahnen, Parkplätze und Funkparks in Schutzgebieten“, Markus Häfliger, Tages-Anzeiger online, 9.4.18
„Amtlich: Die schönsten Landschaften der Schweiz“, Marcel Armin, NZZ online, 29.3.17